Laserdrucker Toner und Emissionen belasten die Atemluft

Die hohe Belastung der Atemluft durch Laserdrucker wird unterschätzt. Neue Studien haben ergeben, dass eine Belastung in einer Höhe von über sieben Milliarden Partikeln (jede Seite) besteht.

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Dies bedeutet, dass die Emissionen von Tonern nach Minuten gentoxisch wirken und ein erhebliches Krebsrisiko besteht.

Trotz dieser Kenntnisse versucht das Umweltministerium weiterhin eine Aufklärung zu verhindern. Bereits seit 10 Jahren versuchen betroffene Patienten vergeblich von den Bundesministerien und der Bundesoberbehörde eine entsprechende Aufklärung zu erhalten. Die Patienten reagierten, innerhalb von einer halben Stunde, mit allergischen Entzündungen, wochenlangen Beschwerden und gefährlichem oxidativem Stress, auf Emissionen von Laserdruckern.

Wissenschaftliche Veröffentlichungen bestätigen aktuell, dass die hohen Emissisonswerte gentoxische Wirkungen auf die menschliche Lunge haben. Man muss davon ausgehen, dass es eine hohe Dunkelziffer, hinsichtlich der Anzahl der Betroffenen, gibt. Nachweislich sind über 80% der Betroffenen chronisch erkrankt. Die Anzahl der Erkrankten, die von einer Berufsunfähigkeit betroffen sind, beläuft sich auf 37%.

Bereits innerhalb von Minuten zerstören Toner und deren Emissionen Lungenzellen. Diese gesundheitliche Gefahr ist im menschlichen Gewebe nachzuweisen. Seitens der Bundesanstalt für Materialprüfung wurden die hohen Emissionswerte erneut bestätigt.

Auf jeder einzelnen Seite wurden bis zu 7,6 Milliarden Partikel gemessen, des Weiteren befinden sich darunter eindeutig metallische Nanopartikel. Diese Emissionen werden von der Industrie und von industrienahen Instituten weiterhin bestritten.

Durch die Verwendung von modernen Tintenstrahldruckern kann dieser Gefahr entgangen werden. Diese sind eine emissionsarme, leistungsfähige und kostengünstige Alternative zu den gesundheitsschädlichen Laserdruckern. Der bedenkliche Umgang der Behörden mit dieser Thematik zeigt sich bereits seit 2004. In diesem Jahr hat das Bundesinstitut für Risikobewertung die gesundheitsbedenklichen Fälle bagatellisiert und bezeichnete sich als unzuständig. Auch seitens des Bundesumweltministeriums wurde das bestehende Krebsrisiko durch Laserdrucker verharmlost. Es erfolgte im Jahre 2007 lediglich eine Erforschung der Partikel. Die notwendige und dringend angeratene wirkungsseitige Untersuchung wurde verhindert.

Diesbezüglich hat die internationale Stiftung nano-Control eindeutige Erkenntnisse über ein Abkommen, welches die Beteiligten anhält, eine Untersuchung nicht vorzunehmen. Über 2500 schriftliche Meldungen von Betroffenen sind bei nano-Control eingegangen. Dabei handelt es sich auch um Aussagen von Wissenschaftlern, Ärzten und Polizisten. Zwischenzeitlich wurde nun mehr beschlossen, Haushaltsgeräte hinsichtlich ihrer Emissionen und deren Wir­kungen zu untersuchen.

Die Forschung in diesem Bereich wird als bedeutender eingestuft, als die Untersuchung der krebsschädigenden Wirkung von Laserdruckern. Obwohl neuste Forschungsergebnisse vorliegen, werden diese vom BMU ignoriert. Behauptet wird , gegenüber den Abgeordneten und der Öffentlichkeit, dass die Erkrankungen nicht schwerwiegend seinen und kein Toner emittiert würde. Standhaft wird die seit Jahren geforderte Aufklärung, durch eine humane Expositionsstudie, abgelehnt.

Die gesundheitlichen Belastungen, die von von Laserdruckern ausgehen, sind vermeidbar, indem man moderne Tintenstrahldrucker verwendet.

Quelle: http://www.cleankids.de/2011/12/01/laserdrucker-belasten-die-atemluft-toner-und-emissionen-wirken-nach-minuten-gentoxisch/17636


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